Paraffin
Eigenprogramm:
Das Paraffinbad eignet sich auch sehr gut als Eigentherapie für den Patienten zu Hause. Einige Firmen bieten ein entsprechendes Bad für den Heimbedarf an. Die Erstanschaffung es etwas kostenintensiv, wobei die Betriebskosten einen unwesentlich geringen Teil ausmachen (ca. 25 Euro bei täglicher Anwendung im Jahr)...
Aromaessenzen:
Aromaöle können ohne weiteres mit in das Paraffin gegeben werden. Es fördert das allgemeine Wohlbefinden und kann z.B. mittels Pfefferminzöl die Inspiration der Lungen unterstützen (Aromatherapie)
Vorbereitung:
Hände reinigen und desinfizieren
Ausgangsstellung:
Möglichst in stehender aufrechter Körperhaltung , Ellenbogen in leichter Flexion in einem Raum mit einer angenehmen Rahmenatmosphäre Auch bietet sich ein Fensterblick mit Aussicht ins Grüne an (fördert die parasympathische Aktivierung)
Ausführung:
Die Hände werden alternierend ins Paraffin und an die Luft bewegt Sobald die Masse anfängt fest zuwerden werden die Hände erneut ins Paraffin getaucht Dieser Vorgang wird über einen Zeitraum von ca. 20 Minuten fort-geführt Wichtig ist nicht zu lange die Hände an der Luft zu halten, um nicht in den Niedertemperaturbereich zu gelangen Die Hände werden im Wechsel zwischen Pro- und Supination ins Paraffin getaucht Þ fördert den Stoffwechsel und den Abtransport der lymph-pflichtigen Last (Muskelpumpe)
Nachbereitung:
Die Paraffinmasse wird von den Händen gestreift Um die Aktivierung des Stoffwechsels nicht zu unterbrechen, darf der Patient für 2 Stunden die Hände nicht waschen bzw. mit Flüssigkeit und Kälte in Berührung kommen (es sollten auch ca. 0,5 l stilles Wasser getrunken werden)
Trägermasse Paraffin:
Viele Substanzen finden Anwendung als Trägermasse für die Übertragung von Hitze auf den menschlichen Organismus Inwieweit eine optimale Wirkung erzielt wird hängt nicht von der Empfindung des Patienten ab, sondern von der Temperatur, welche letztendlich das Gewebe erreicht Von Naturfango bis Heusäcken sind deren Wirkungen ganz unterschiedlich Die nachfolgende Grafik zeigt die unterschiedlichen Eigenschaften von Wärmeträgern mit den zu erwartenden Thermoverlust Die Untersuchung zeigt ganz deutlich den hohen thermischen Wert des Paraffins Nur mit einer langfristigen Erhaltung bzw. Zufuhr einer hohen Temperatur ist eine ödemaktivierende Wirkung zu erzielen
Indikation:
Alle Erkrankungen unter Beachtung der Kontraindikation
Kontraindikation:
Akute Gelenksentzündungen Postoperative Phase ca. bis 6. Woche Infektionen aller Art Sensibilitätsstörungen Akute Herz-Kreislauferkrankungen
Applikationsdauer:
Täglich ca. 1 bis 2 mal, ca. 20 Minuten Die Stoffwechselreaktion tritt ca. nach 10 Minuten Applikationsdauer ein Es ist nicht ungewöhnlich das der gesamte Körper mit einer Hyperhydrosis (Schweißsekretion) reagiert
Kunden, bestellten auch:
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Chloraethyl Dr. Henning Hebelverschluss
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